Guten Appetit mit Moselwein

Oder: Wie man doppelt genießt.
"Der Wein erfreut des Menschen Herz" - auch beim Essen, darf man getrost hinzufügen. Deutscher Wein tut es auf unnachahmlich frische, leichte und fruchtige Art. Schon vor dem Essen als feiner, anregender Aperitif. Und beim Essen als ein Getränk, das Zunge und Gaumen für die Genüsse empfänglicher macht.

In der Vielfalt der Arten und Geschmacksrichtungen Deutscher Weine finden Sie mühelos den, der Ihre Mahlzeit vorzüglich ergänzt - die festliche, wie die alltägliche oder den kleinen Happen zwischendurch.

 

Warum gerade Moselwein zum Essen?

Die Antwort fällt leicht. Deutscher Wein ist besonders reich an frischer, fruchtiger Säure. Er regt an und belebt. Er fördert die Verdauung und damit die Bekömmlichkeit des Essens. Sein feines Aroma konkurriert nicht mit dem Geschmack der Speisen, sondern rundet ihn harmonisch ab.

Und da aller guten Dinge drei sind: Moselwein enthält weniger Alkohol als die meisten anderen. Er ist also leichter und beschwert nicht.
"Die Probe eines Genusses ist seine Erinnerung", schrieb Jean Paul. Ein Moselwein wird diese Probe glänzend bestehen.

 

Die Wegweiser zum individuellen Geschmack.

Auf den Etiketten Deutscher Weine wird neben der Rebsorte, dem Jahrgang, der Herkunft und dem Erzeuger immer häufiger auch die Geschmacksrichtung angegeben. Auch auf Preislisten, in Weinkarten und am Regal finden Sie häufig Hinweise darauf.

 

Die Angabe "trocken" zeigt die markant-herben, herzhaften Weine an. Sie werden von vielen erfahrenen Weintrinkern zum Essen bevorzugt, denn sie machen die Zunge besonders empfänglich für alle Geschmacksfeinheiten der Speisen. Trockene Weine haben im Normalfall bis zu 4g Restsüße pro Liter. Bei höherem Säuregehalt bis maximal 9g/Liter.

 

Die Bezeichnung "halbtrocken" weist auf die Weine mit feinherbem Geschmack und kaum wahrnehmbarer Süße hin - Weine mit feinem Duft und dezentem Aroma. Sie liegen auf der "goldenen Mitte" und harmonieren mit allen Gerichten, die dank ihres natürlichen Geschmacks oder der Zubereitung einen Hauch von Süße aufweisen. In der Regel haben diese Weine um 10g Restsüße pro Liter. Bei höherem Säuregehalt bis maximal 18 g/Liter.

 

Der Hinweis "lieblich" oder "süß" kennzeichnet die deutschen Weine mit harmonischem Spiel von frischer Säure und fruchtiger Süße. Weine ohne zusätzliche Geschmackshinweise auf dem Weinetikett sind im allgemeinen von dieser Art. Dank ihrer einmaligen Frucht und Süße werden auch liebliche Weißweine von vielen Weinfreunden zum Essen und vor allem beim anschließenden Plaudern geschätzt.

 

Welcher Wein zu welchem Essen?

Die einstmals starren Regeln sind heute freieren Anschauungen gewichen. Jeder trinkt den Wein, der ihm am besten schmeckt. Lassen Sie sich also nicht von so allgemeinen Weisheiten wie "weißer Wein zu hellem Fleisch und roter Wein zu rotem Fleisch" beirren. Oder von theoretischen, oft komplizierten Anweisungen verwirren. Entscheidend ist einzig und allein Ihr Geschmack. Betrachten Sie also unsere Beispiele nur als Anregungen.

 

Art der Speise Beispiele Art des Weines Beispiele
leichte Speisen mit zartem Aroma und wenig Gewürz gekochter Fisch, Geflügel oder Kalbfleisch mit weißler Soße, Eierspeisen leichte, zarte, dezent blumige Weine Kabinettweine; vor allem trockene Weine, oder auch halbtrockene Rieslingweine.
würzig-pikante Gerichte geräucherte Speisen, gebratener Fisch, gewürztes helles Fleisch, würzige Käsegerichte aromatische, bukettreiche, nicht zu schwere Weißweine oder Rotweine Qualitätsweine oder Spätlesen der Rebsorten Müller-Thurgau, vor allem halbtrockene Weine
kräftige Gerichte mit nachhaltigem Aroma Bratenfleisch jeder Art, rustikale Gerichte, Wildgerichte kräftige, füllige Weine mit pikanter Säure und fruchtiger Süße Weißweine und Rotweine bis zur Spätlese der Rebsorten Riesling und Dornfelder
milde Käsesorten Rahmkäse, Edamer oder Gouda dezente Weine Müller-Thurgau, Kerner halbtrocken
herzhafte Käsesorten Tilsiter, Edelpilzkäse würzige Weinsorten trockener oder halbtrockener Riesling
zum gemütlichen Gespräch Knabbergebäck oder dergleichen edle, reife Weine zum exklusiven Genuß feine Spätlesen, Auslesen oder Beerenauslesen aller deutschen Rebsorten

Variatio delectat - Abwechslung erfreut.

Charakteristisch für den deutschen Wein ist nicht allein die Möglichkeit, unter "trockenen", "halbtrockenen" und "lieblichen" oder "süßen" Weinen wählen zu können. Auch die Vielfalt der deutschen Rebsorten bringt immer wieder neuen Genuss. 
Der ausgewogene Müller-Thurgau, der fein-blumige Riesling - jede Rebsorte hat ihre eigene, reizvolle Art, so unverwechselbar und typisch wie unser Land.

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